Forum Wädensville 2008
10 Einträge im Forum.
Mätti Bosshard
Wädi
19:06:04 02.12.2008
Guten Abend.
Ich wollte mal Fragen was Wädenswil eigentlich ausmacht.Ich komme von Zürich und ziehe demnächst nach Wädenswil.. Warum ?
Als ich das erste mal in Wädi vom Zug ausstieg und den Bahnhofplatz überquerte durchströmte mich zuerst mal den Charme von Wädenswil.
Ich spazierte richtung Migros und genieste den von mir gegebenen Weg. Ich fand die Türgasse besonders attraktiv wegen der z.T alten und schönen Häusern . Ich wusste ; Da will ich wohnen.
Nun las ich in der ZSZ ( zürichseezeitung ) dass sich Wädenswil nun verändern solle. Ok gut dachte ich , Dies wird mit der Zukunft unumgänglich . Nun überlege ich mir ernsthaft ob ich der Mietvertrag meiner Wohnung in Wädi wieder Stornieren / Kündigen will !
Ich denke Wädenswil steht für den Charme der Altbauwohnungen und der " Heimeligkeit " die diese ausstrahlt und der sollte Wädi unbedingt auch behalten . Wieso ? Weil je länger je mehr die Städte und Gemeinden des Linken Zürichsee auf Neubauten und modernisierung setzen.
Bestes Beispiel , Seestrasse 107 ( Haus zur Zyt ) . Warum sollte man anstatten dieses Haus einen 50 Meter Hochhaus heraufziehen????
Ich denke dass unsere Zivilisation schon genug auf dem Vormarsch ist wass neue Gebäude , Technologien etc angeht und wir dringender denn jeh solche " Altertümlichen " Häuser beibehalten sollten.
Mit Freundlichen Grüssen M.Bosshard
Ich wollte mal Fragen was Wädenswil eigentlich ausmacht.Ich komme von Zürich und ziehe demnächst nach Wädenswil.. Warum ?
Als ich das erste mal in Wädi vom Zug ausstieg und den Bahnhofplatz überquerte durchströmte mich zuerst mal den Charme von Wädenswil.
Ich spazierte richtung Migros und genieste den von mir gegebenen Weg. Ich fand die Türgasse besonders attraktiv wegen der z.T alten und schönen Häusern . Ich wusste ; Da will ich wohnen.
Nun las ich in der ZSZ ( zürichseezeitung ) dass sich Wädenswil nun verändern solle. Ok gut dachte ich , Dies wird mit der Zukunft unumgänglich . Nun überlege ich mir ernsthaft ob ich der Mietvertrag meiner Wohnung in Wädi wieder Stornieren / Kündigen will !
Ich denke Wädenswil steht für den Charme der Altbauwohnungen und der " Heimeligkeit " die diese ausstrahlt und der sollte Wädi unbedingt auch behalten . Wieso ? Weil je länger je mehr die Städte und Gemeinden des Linken Zürichsee auf Neubauten und modernisierung setzen.
Bestes Beispiel , Seestrasse 107 ( Haus zur Zyt ) . Warum sollte man anstatten dieses Haus einen 50 Meter Hochhaus heraufziehen????
Ich denke dass unsere Zivilisation schon genug auf dem Vormarsch ist wass neue Gebäude , Technologien etc angeht und wir dringender denn jeh solche " Altertümlichen " Häuser beibehalten sollten.
Mit Freundlichen Grüssen M.Bosshard
Renate Wieser
Wädenswil
15:16:30 21.11.2008
Ich bedanke mich bei all denen, die sich für Wädensville einsetzen. Der Auftritt und die Art und Weise der Präsentationen sind für mich stimmig und einladend, die Sache weiter zu verfolgen. Leider habe auch ich anfänglich vergeblich den Link auf der Wädi HP gesucht. Könnte man wirklich noch nachbauen.
Zu denken gibt mir das geringe Besucherinteresse an der Ausstellung. Gerade mal 11 % der Bevölkerung wollte wissen, was sich die Initianten für die Zukunft so denken. Ich sehe das mal als eine ziemlich geringe Wertschätzung, gegenüber den Planenden als auch unserer Stadt. Da wird die Möglichkeit gegeben, sich unabhängig einer Parteizugehörigkeit mit unserem Wohn- und Lebensort zu befassen und mitzutun, und die Mehrheit will davon nichts wissen!
Ich bin mir aber sicher, dass eine genauso grosse Mehrheit sehr schnell mit Wertungen aufwartet. Kaum ist eine Idee in der Zeitung publiziert, schon ist sich aufgrund dieser wenigen Fakten eine Mehrheit einig über Verweigerung oder Zusprache. Diese Meinungen scheinen sofort in die Köpfe gemeisselt, so dass kein Austausch mit der Gegenpartei stattfinden kann. Gerade aber durch den Austausch werden neue Projekte getragen und letztlich so gestaltet, dass es mehrheitlich gefällt.
Wieso nun dieses geringe Interesse? Ist es so, dass uns unser Schlaf- und Lebensort egal ist? Es scheint mir so, dass es unsere Zeit ausmacht, zu kritisieren statt mitzuwirken. Oder werde ich da gelegentlich eines besseren belehrt?
Zu denken gibt mir das geringe Besucherinteresse an der Ausstellung. Gerade mal 11 % der Bevölkerung wollte wissen, was sich die Initianten für die Zukunft so denken. Ich sehe das mal als eine ziemlich geringe Wertschätzung, gegenüber den Planenden als auch unserer Stadt. Da wird die Möglichkeit gegeben, sich unabhängig einer Parteizugehörigkeit mit unserem Wohn- und Lebensort zu befassen und mitzutun, und die Mehrheit will davon nichts wissen!
Ich bin mir aber sicher, dass eine genauso grosse Mehrheit sehr schnell mit Wertungen aufwartet. Kaum ist eine Idee in der Zeitung publiziert, schon ist sich aufgrund dieser wenigen Fakten eine Mehrheit einig über Verweigerung oder Zusprache. Diese Meinungen scheinen sofort in die Köpfe gemeisselt, so dass kein Austausch mit der Gegenpartei stattfinden kann. Gerade aber durch den Austausch werden neue Projekte getragen und letztlich so gestaltet, dass es mehrheitlich gefällt.
Wieso nun dieses geringe Interesse? Ist es so, dass uns unser Schlaf- und Lebensort egal ist? Es scheint mir so, dass es unsere Zeit ausmacht, zu kritisieren statt mitzuwirken. Oder werde ich da gelegentlich eines besseren belehrt?
Michael Schweizer
Wädenswil
16:45:59 09.11.2008
Wie die alte Fasnacht (damit auch sie nicht unerwähnt bleibt) gelange ich etwas spät hierher. Ich habe leider die Ausstellung verpasst und versuche nun auf diesen Webseiten, mir einen Eindruck vom aktuellen Stand der Initiative zu verschaffen. Kompliment an die Gestalter erst mal, mir gefällt der Auftritt.
Auch wenn dieser Rahmen hier offensichtlich sehr intim gehalten ist - wo sind denn all die Wädischwiler? - möchte ich einige Anmerkungen machen.
Ich teile mit Hermann Krauthahn die Befürchtungen in Bezug auf auf die soziale Verflachung der Wädenswiler Bevölkerung; finanzkräftige Neuzuzüger garantieren noch lange keine Steigerung der Lebensqualität. Schnieke Wohnbauten, auch wenn von Genossenschaften ausgeführt, können uns visuell Freude vermitteln, tragen aber zur Steigerung der Wohnkosten bei. Diese war in den letzten Jahren bedeutend. Leute mit massvollem Einkommen werden wohl vermehrt gezwungen sein, ihr Domizil auswärts zu suchen, die bunte Mischung aus Einwohnern aller sozialen Schichten droht zu verblassen.
Andernorts auf diesen Seiten steht die Frage: Was weiss Wädenswil von Wädensville? Da gibt es bestimmt weisse Flecke; einen davon orte ich im Bereich der gegenwärtigen Planung des Ortsbildes. Man studiere beispielsweise den Entwurf des geplanten Mehrfamilienhauses an der Oberdorfstrasse , wo mehrere Altliegenschaften durch einen architektonischen Wurf ersetzt werden, der jeglichen ästhetischen Geschmack verhöhnt und an die Stilblüten im Kernzonenbereich Zugerstrasse erinnert. Ein auswärtiger Eigentümer arbeitet hier wohl nach dem Grundsatz: was ich nicht seh, tut mir nicht weh. Zusammenhang? Die Oberdorfstrasse ist doch einer der Brennpunkte von Wädensville. Wäre es nicht angezeigt, mit neuen Bauten zuzuwarten oder wenigstens Baubwilligungen nur für Projekte zu erteilen, die von ihrer Anlage her das Potenzial haben, in den Rahmen eines Wädensville zu passen?
Zu den angeregten Prachts-, Protz- und Repräsentationsbauten möchte ich sagen: ist ja gut. Lasst uns erst mal die substanziellen Ziele im Bereich Verkehr, Handelsstruktur, Kurltur, etc. erreichen. In einem der Projektdokumente wird festgestellt, dass es Wädenswil an einigen Angeboten fehlt. Ich fasse tendenziös zusammen: Detailhandel und Gastronomie sind am veröden. Hier bringt uns ein einzelnes Restaurant am Seeplatz keinen strukturellen Gewinn; ich würde begrüssen, wenn nach anderen Möglichkeiten gesucht wird, die eine Vergrösserung der Angebotsvielfalt bewirken und somit für alle etwas bringen.
Auch wenn dieser Rahmen hier offensichtlich sehr intim gehalten ist - wo sind denn all die Wädischwiler? - möchte ich einige Anmerkungen machen.
Ich teile mit Hermann Krauthahn die Befürchtungen in Bezug auf auf die soziale Verflachung der Wädenswiler Bevölkerung; finanzkräftige Neuzuzüger garantieren noch lange keine Steigerung der Lebensqualität. Schnieke Wohnbauten, auch wenn von Genossenschaften ausgeführt, können uns visuell Freude vermitteln, tragen aber zur Steigerung der Wohnkosten bei. Diese war in den letzten Jahren bedeutend. Leute mit massvollem Einkommen werden wohl vermehrt gezwungen sein, ihr Domizil auswärts zu suchen, die bunte Mischung aus Einwohnern aller sozialen Schichten droht zu verblassen.
Andernorts auf diesen Seiten steht die Frage: Was weiss Wädenswil von Wädensville? Da gibt es bestimmt weisse Flecke; einen davon orte ich im Bereich der gegenwärtigen Planung des Ortsbildes. Man studiere beispielsweise den Entwurf des geplanten Mehrfamilienhauses an der Oberdorfstrasse , wo mehrere Altliegenschaften durch einen architektonischen Wurf ersetzt werden, der jeglichen ästhetischen Geschmack verhöhnt und an die Stilblüten im Kernzonenbereich Zugerstrasse erinnert. Ein auswärtiger Eigentümer arbeitet hier wohl nach dem Grundsatz: was ich nicht seh, tut mir nicht weh. Zusammenhang? Die Oberdorfstrasse ist doch einer der Brennpunkte von Wädensville. Wäre es nicht angezeigt, mit neuen Bauten zuzuwarten oder wenigstens Baubwilligungen nur für Projekte zu erteilen, die von ihrer Anlage her das Potenzial haben, in den Rahmen eines Wädensville zu passen?
Zu den angeregten Prachts-, Protz- und Repräsentationsbauten möchte ich sagen: ist ja gut. Lasst uns erst mal die substanziellen Ziele im Bereich Verkehr, Handelsstruktur, Kurltur, etc. erreichen. In einem der Projektdokumente wird festgestellt, dass es Wädenswil an einigen Angeboten fehlt. Ich fasse tendenziös zusammen: Detailhandel und Gastronomie sind am veröden. Hier bringt uns ein einzelnes Restaurant am Seeplatz keinen strukturellen Gewinn; ich würde begrüssen, wenn nach anderen Möglichkeiten gesucht wird, die eine Vergrösserung der Angebotsvielfalt bewirken und somit für alle etwas bringen.
Stefan
Wädi
16:25:53 08.11.2008
SUPER- Wädi ist am Ausdrocken und es besteht ein zu kleines Angebot um sich zu verweilen. Die Ideen am See finde ich genial, das Hochhaus hingegen unpassend!
Hermann Krauthan
Wädi
14:22:38 28.10.2008
isch ja wideremal bezeichnend für wädi, da gitmer em volch emal e plattform wos sich cha üssere anstatt
hinenume z motze und d fuscht im sack z mache und es mäldet sich grademal 4 nase! wobi die herre porro und
waldvogel ja zum organisationskomitee ghöred.
villicht chönnd mini frage ja d diskussion echli arege:
was macht eigetli wädi us? was nütztmer di bescht infrastruktur wänni i 10 jahr wädi nu no ade gruebemaachile zmitst ide neuboute känne? oder usde büecher vom peter ziegler? (und wer jetz fröged "wer isch das" hät sowieso verlore)
für wer isch eigetli wädi? ischmer ja klar, das nach em weggang vo de industrie (werum mer nüt degäge gmacht hät chammer ame andere ort diskutiere) e hufe zahligschreftigi agglozürcher da ane zoge werde müend!
aber: was nütztmer min ganze isatz für euses dorf (sorry, "d stadt" isch immerno z züri obwohl mir ja sit
1974 au e stadt sind) wänni mer i 10 jahr nüme cha leischte z wädi z läbe?
wers nöd glaubt chan emal d mitgliedrliste vo eusne verein duregah und luege bi wivillne scho nüme 8820 i de adrässe staht. paradox?
hinenume z motze und d fuscht im sack z mache und es mäldet sich grademal 4 nase! wobi die herre porro und
waldvogel ja zum organisationskomitee ghöred.
villicht chönnd mini frage ja d diskussion echli arege:
was macht eigetli wädi us? was nütztmer di bescht infrastruktur wänni i 10 jahr wädi nu no ade gruebemaachile zmitst ide neuboute känne? oder usde büecher vom peter ziegler? (und wer jetz fröged "wer isch das" hät sowieso verlore)
für wer isch eigetli wädi? ischmer ja klar, das nach em weggang vo de industrie (werum mer nüt degäge gmacht hät chammer ame andere ort diskutiere) e hufe zahligschreftigi agglozürcher da ane zoge werde müend!
aber: was nütztmer min ganze isatz für euses dorf (sorry, "d stadt" isch immerno z züri obwohl mir ja sit
1974 au e stadt sind) wänni mer i 10 jahr nüme cha leischte z wädi z läbe?
wers nöd glaubt chan emal d mitgliedrliste vo eusne verein duregah und luege bi wivillne scho nüme 8820 i de adrässe staht. paradox?
Michael Waldvogel
Wädenswil
13:24:42 25.10.2008
Für mich war der grösste Erfolg der Info-Ausstellung, die Interessen der Wädenswilerinnen und Wädenswiler. Ich begrüsse ein Wachstum in Wädenswil. Wir müssen darauf achten, dass alle sozialen Schichten mit einbezogen werden. Eine grosse Herausforderung in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Ein grosses Kompliment gehört unserer Stadt, die es versteht, im Vorfeld zu informieren und ihr Vorhaben jeder Bürgerin und jedem Bürger zugänglich macht. Danke.
Jens Engelhardt
Wädenswil
13:43:55 20.10.2008
Wieso brauchen wir ein Ganzjahres Restaurant am Seeplatz?? Wir haben doch den Engel. Das Geld können wir uns wirklich sparen...
Jens Engelhardt
WädensWIL
13:28:56 20.10.2008
Tolle Marketing für Wädensville! Wenn die Stadtplanung nur halb so stimmig wäre ...
Thomas Hartmann
Wädenswil
23:19:58 18.10.2008
Ich hatte Gelegenheit, am Samstag an der Eröffnung teilnehmen zu können. Unklar blieb mir, was eigentlich dieser Herr Hatt aus Richterswil mit seinem langweiligen Beamervortrag aussagen wollte. Besser wäre gewesen, die Ausstellungsmacher hätten uns kurz durch ihre Ausstellung geführt!
Auch diese Ausstellung ist wieder viel zu textlastig, dafür sind Pläne und Visualisierungen eher zu klein. Interessant und aufschlussreich ist das Modell des Hochhauses und des "Leuchtturms". Daraus sieht man sehr gut die Wuchtigkeit der "vergessenen Container am Hafen von Wädensville".
Warum weiss Wädenswil nichts von "Wädensville"? Auf der Homepage der Stadt gibt es weder einen Hinweis auf die drei Tage dauernde Ausstellung noch auf diese Homepage...
Auch diese Ausstellung ist wieder viel zu textlastig, dafür sind Pläne und Visualisierungen eher zu klein. Interessant und aufschlussreich ist das Modell des Hochhauses und des "Leuchtturms". Daraus sieht man sehr gut die Wuchtigkeit der "vergessenen Container am Hafen von Wädensville".
Warum weiss Wädenswil nichts von "Wädensville"? Auf der Homepage der Stadt gibt es weder einen Hinweis auf die drei Tage dauernde Ausstellung noch auf diese Homepage...



